Arthur Golden

Die Geisha

Seiten:

572

ISBN:

3442726328

meine
Wertung:

Ein Buchtipp von
Ute

 

Info:
1997 erschienen in New York unter dem Originaltitel: Memoirs of a Geisha
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Gisela Stege

Dier Roman wird im LQiNET diskutiert!

HANDLUNG

Mit neun Jahren werden Chiyo und ihre Schwester Satsu vom Vater in die Kaiserstadt Kyoto verkauft. Chiyo mit ihren grauen Augen verspricht eine außergewöhnliche Schönheit zu werden kommt in ein Geishahaus. Ihre Schwester verliert sie vorübergehend aus den Augen. Chiyo hat es nicht leicht in ihrem neuen Zuhause. Die Hauptgeisha des Hauses, die für alle die dort wohnen das Geld verdient, sieht sofort die große Schönheit die in ihr steckt und versucht alles damit Chiyo nicht zur Geisha ausgebildet wird und sie von ihrer Machtpositon vertreibt. Doch dann wird Chiyo zur kleinen Schwester der großen Geisha Memeha. Sie heißt ab sofort Sayuri und beginnt ihre Geisha-Ausbildung für die sie mit großer Ausdauer Tanzen, Singen und Konservation lernt und auch wie sie sich mit viel Make up in die Porzellanpuppe verwandeln kann, die eine Geisha auszeichnet. Mit Mamehas Hilfe gelingt es Sayuri eine der großen Geishas von Kyoto zu werden. Nur ein Mann scheint sie nicht weiter zu beachten. Der Mann, dem Sayuris ganze Liebe gehört. Erst nachdem im 2. Weltkrieg die uralte Geisah-Kultur zu Ende geht scheinen sie einen Chance zu haben.

MEINUNG

Hätte dieser Roman nicht die LQiNET-Abstimmung gewonnen hätte ich ihn wohl nie gelesen. Zum Glück hat er gewonnen. Eigentlich interessiere ich mich überhaupt nicht für Japan und seine Kultur und der blumige Schreibstil hat mich zuerst auch sehr verwirrt. Obwohl es ja eigentlich eine sehr nette Art ist, Dinge zu beschreiben. Wo sieht man schon ein Beschwipstes Haus und ein erkältetes Meer, z.B.? Gleichzeitig wollte ich von Anfang an wissen wie es denn nun mit Chiyo weitergeht so daß ich gar nicht auf die Idee kam mich von der blumigen Ausdrucksweise am weiterlesen hindern zu lassen. Ich muß zugeben, manchmal habe ich während des Lesen den Überblick über die schwierigen Verwandtschaftsverhältnisse verloren und auch die fremdartgen Namen verwirrten mich aber das war auf die Spannung nicht weiter. Es war dann doch sehr interessant zu erfahren was eine Geisha denn nun ist, wie sie lebt und was sie alles können muß. Was gefehlt hat wahr ein Bild von einer Geisha in ihrem prächtigsten Kimono. Ich konnte mir dieselben immer etwas schlecht vorstellen mit ihren vielen Kleidern und Gürteln.

PRESSESTIMMEN

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